Zusätzliche Betreuungsleistungen für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz

Das Gesetz der Pflegeversicherung hat den Anspruch auf die sogenannten zusätzlichen Betreuungsleistungen mit dem Inkrafttreten des Pflegeweiterentwicklungsgesetzes ab 1. Juli 2008 neu geregelt.

Diese Betreuungsleistungen sind geschaffen worden für pflegebedürftige Menschen mit und ohne Pflegestufe, die in ihrer Alltagskompetenz erheblich eingeschränkt sind. Pflegebedürftige der Pflegestufen I bis III und Personen, die zwar einen Hilfebedarf im Bereich der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung haben, die Voraussetzungen der Pflegestufe I aber noch nicht erfüllen, haben Anspruch auf zusätzliche Betreuungsleistungen, wenn sie an einer Demenzerkrankung, einer geistigen Behinderung oder psychischen Erkrankung leiden, die sie in der Gestaltung der täglich zu bewältigenden Aufgaben in erheblichem Umfang einschränkt.

Welche zusätzlichen Betreuungsleistungen gibt es?

Die Pflegeversicherung erstattet auf Antrag der Pflegebedürftigen und nach Feststellung der Anspruchsberechtigung durch den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) zwischen 100 € und 200 € pro Monat an zusätzlichen Betreuungsleistungen.

Unser Pflegedienst bietet Ihnen Hilfe bei diesen Leistungen an (Beispiele):

  • Spaziergänge, Gespräche, Vorlesen, Beratung und Einbeziehung der Angehörigen in die Pflege
  • Veranstaltungen und Feiern (Geburtstage, Fahrten, Theater)
  • Freizeitgestaltung (Bastel- und Rätselnachmittage, Ausflüge)
  • Persönliche Hilfestellung in besonderen Krisensituationen
  • Hilfestellung im Haushalt und bei Behördengängen
  • Gedächtnistraining durch Spiele

usw.

Kriterien für den Leistungsanspruch erfragen Sie bitte bei unserer Pflegedienstleitung

Senioren mit viel Spaß